Nachricht

05.04.18 Halbjahresbilanz im Ausbildungsjahr 2017/ 18

Pressemitteilung Nr. 034 / 2018 - 05. April 2018 der Agentur für Arbeit Iserlohn:

 

" Der Ausbildungsmarkt
im Bezirk der Agentur für Arbeit Iserlohn im März 2018 (im Vergleich zum März 2017)

• Gemeldete Bewerber: 2.435
(5,1 Prozent bzw. 132 Bewerber weniger um eine Ausbildungsstelle als im März 2017)

• Unversorgte Bewerber: 1.327
(6,7 Prozent bzw. 95 Bewerber weniger als im März 2017)

• Gemeldete Ausbildungsplätze: 2.448
(3,6 Prozent bzw. 92 gemeldete Ausbildungsstellen weniger als im März 2017)

• Offene Ausbildungsplätze: 1.535
(4,4 Prozent bzw. 64 mehr als im März 2017)

(...)

Halbjahresbilanz im Ausbildungsjahr 2017/ 18:
Ausgeglichenes Niveau am Ausbildungsmarkt

Gesamter Agenturbezirk. Es ist Halbzeit auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Erstmals in diesem Jahr veröffentlicht die Agentur für Arbeit Iserlohn einen Zwischenstand zur Entwicklung des aktuellen Ausbildungsmarktes. Ein ausgeglichenes Niveau bei den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie bei den Lehrstellen spiegeln die aktuelle Situation am Ausbildungsmarkt.

Die Agentur für Arbeit Iserlohn unterstützt seit Oktober 2017 insgesamt 2.435 Bewerber. Das sind 5,1 Prozent (132 Personen) weniger als ein Jahr zuvor. 1.327 Jugendliche sind davon aktuell noch unversorgt, 6,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Rein rechnerisch kann jeder Bewerber unter 1,01 Ausbildungsangeboten wählen.
Der Vielzahl an Ausbildungsplatzbewerbern stehen 2.448 Berufsausbildungsstellen entgegen, die dem gemeinsamen Arbeitgeberservice seit Oktober 2017 gemeldet wurden. Davon sind derzeit noch 1.535 Ausbildungsplätze unbesetzt. Gegenüber März 2017 sind im Märkischen Kreis 3,6 Prozent (92 Stellen) weniger Ausbildungsstellen gemeldet worden.

„Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerber haben in diesem Jahr wieder eine unglaublich hohe Auswahl an attraktiven Ausbildungsstellen in den unterschiedlichsten Berufen. Bedingt durch die rückläufigen Schulentlasszahlen hält sich das Verhältnis der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber zu den registrierten Ausbildungsstellen derzeit nahezu die Waage. Die Zahl der uns gemeldeten Ausbildungsplätze ist zum Vorjahr um rund 92 Stellen gesunken - im Vergleich zum Vorjahr haben sich allerdings auch 132 weniger junge Menschen in der Berufsberatung gemeldet, um Unterstützung bei der Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsuche zu erhalten,“ erklärt Sandra Pawlas, Chefin der Iserlohner Agentur für Arbeit. Sie führt fort: „Unser Ziel ist es, möglichst jeden Bewerber mit einem passenden Ausbildungsplatz und jeden Arbeitgeber mit einem passenden Auszubildenden zu versorgen. Aktuell haben wir gerade einmal Halbzeit im Ausbildungsjahr. Dennoch möchte ich alle Arbeitgeber, die in diesem Jahr ein Ausbildungsinteresse haben, auffordern, möglichst rasch ihre Ausbildungsstellen für dieses Jahr zu melden, um aus der Vielzahl der jungen Bewerberinnen und Bewerber die oder den Richtige/n auswählen zu können. In Richtung der ausbildungsinteressierten Jugendlichen ist mir der folgende Rat wichtig: Kommen Sie optimaler Weise jetzt auf die Kolleginnen und Kollegen in der Berufsberatung zu und lassen Sie sich dabei unterstützen, im Dschungel der über 300 Ausbildungsberufe den passenden Ausbildungsplatz zu Ihren Stärken und Talenten zu finden!“

 

Es ist noch lange nicht zu spät!

Arbeitgeber als auch Bewerberinnen und Bewerber können folgende Kontaktdaten nut-zen, um mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Arbeitsagentur für die Ausbildungsstellenmeldungen sowie Terminierungen in der Berufsberatung in Kontakt zu kommen:

• Ausbildungsbetriebe erreichen den gemeinsamen Arbeitgeberservice von Agentur für Arbeit Iserlohn und Jobcenter Märkischer Kreis kostenlos unter der 0800/ 4 5555 20

• Alle Bewerber für Ausbildungsstellen erreichen die Berufsberatung kostenlos unter der 0800/ 4 5555 00."

 

Quelle: Pressemitteilung Nr. 034 / 2018 - 05. April 2018 der Agentur für Arbeit Iserlohn


03.04.18 Die Top 10-Ausbildungsberufe 2017

G.I.B.-Newsletter Nr. 364:

 

"Die Top 10-Ausbildungsberufe 2017: Neuzugang ist der Beruf Fachinformatiker/-in auf Platz 9

In der Rangliste der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in dualen Ausbildungsberufen war auch 2017 der Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement Spitzenreiter. Bundesweit haben rund 28.700 junge Frauen und Männer einen entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Dies ist ein Ergebnis der Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September 2017. Mehr als ein Drittel aller neuen Ausbildungsverträge wurde auch 2017 in nur zehn Berufen abgeschlossen. Gegenüber 2016 gibt es aber unter den Top 10 eine Verschiebung: Neuzugang ist der Beruf Fachinformatiker/-in auf Platz 9 mit gut 13.000 Neuabschlüssen – und damit fast 1.000 mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der Neuabschlüsse bei den Fachinformatikerinnen und -informatikern steigt seit 2012 kontinuierlich. Dies zeigt den Bedarf der Wirtschaft an gut ausgebildeten IT-Fachleuten vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Arbeitswelt. Auch 2017 haben sich überwiegend Männer für diese Ausbildung entschieden, der Anteil der Frauen lag bei unter 8 %.

Mit weiblichen Auszubildenden wurden 2017 die meisten Ausbildungsverträge in kaufmännischen Berufen abgeschlossen. Der Beruf Kauffrau für Büromanagement steht hier auf Rang 1. Rang 2 und 3 nehmen die Berufe Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte ein; hier liegt der Männeranteil jeweils bei unter 3 %. Bei den Männern lag der Kfz-Mechatroniker vorn, gefolgt vom Elektroniker auf Platz 2 und dem – um drei Plätze auf Rang 3 „gekletterten“ – Fachinformatiker.

Generell ist zu berücksichtigen, dass die Ranglisten der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge keinen Rückschluss auf die bei den Jugendlichen „beliebtesten“ Ausbildungsberufe zulassen, da eine Ausbildungsentscheidung auch immer in Verbindung mit dem vorhandenen Ausbildungsplatzangebot gesehen werden muss.

Die Ergebnisse zeigen bei vielen Berufen eine sehr deutliche Geschlechterdominanz. Vorstellungen zur beruflichen Eignung sind immer noch eng mit stereotypen Rollenmustern verknüpft. Jugendliche konzentrieren sich schon bei ihrer Berufsorientierung auf nur wenige Berufe und schränken damit ihre beruflichen Möglichkeiten stark ein. Die Initiative Klischeefrei engagiert sich gegen die Aufteilung der Berufe nach Geschlecht. Das Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung setzt sich für Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ein: Mädchen und Jungen sollen aus dem vielfältigen Angebot den Beruf wählen, der zu ihrer individuellen Persönlichkeit und Lebensplanung passt. Schirmherrin der Initiative ist Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten. Die Initiative Klischeefrei wird von einer Servicestelle unterstützt, die bei der Programmstelle Berufsorientierung im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt ist."

 

Quelle: G.I.B.-Newsletter Nr. 364

26.03.18 Umsätze der NRW-Unternehmen stiegen 2016 auf eine neue Rekordhöhe

Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.03.18

 

"Umsätze der NRW-Unternehmen stiegen 2016 auf eine neue Rekordhöhe


Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 stieg der Gesamtumsatz der 668 241 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen um 13,7 Milliarden Euro (+1,0 Prozent) auf rund 1,423 Billionen (1 422 678 356 029) Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Umsatzsteuerstatistik mitteilt, übertrafen die Unternehmen damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2015 (1,409 Billionen Euro). Die Zahl der Unternehmen blieb dabei fast unverändert.

Im Bereich "Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" wurde mit einem Umsatzvolumen von 516 Milliarden Euro (+1,4 Prozent) auch im Jahr 2016 der höchste Umsatz aller Wirtschaftsbereiche erzielt. Auf Platz zwei lag das Verarbeitende Gewerbe (397 Mrd. Euro; -1,1 Prozent). Mit einem Auslandsumsatz von 148 Milliarden Euro (2015: 151 Mrd. Euro) war das Verarbeitende Gewerbe auch der exportintensivste Bereich: Die Exportquote lag hier bei 37,3 Prozent (2015: 37,7 Prozent) und war damit mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittliche Exportquote aller Wirtschaftsbereiche (2016: 16,1 Prozent; 2015: 16,3 Prozent).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die genannten Daten aus der Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldung stammen, in der nur die Angaben von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 17 500 Euro berücksichtigt werden. Zum Gesamtumsatz zählen die Statistiker dabei neben den Inlandsumsätzen auch den Wert der Lieferungen und Leistungen an EU-Länder sowie den der Exporte in Drittländer. (IT.NRW)

(69 / 18) Düsseldorf, den 16. März 2018

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2018/pdf/69_18.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.03.18

28.03.18 NRW-Industrieproduktion im Januar 2018 um 4,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.03.18

 

"NRW-Industrieproduktion im Januar 2018 um 4,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im Januar 2018 einen Indexwert von 98,2 Punkten (Basisjahr 2010 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 4,2 Prozent höher als im Januar 2017. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, hat die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (Dezember 2017) - nach Saisonbereinigung - um 4,0 Prozent abgenommen.

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im Januar 2018 in allen Bereichen positiv: Der Output von Investitionsgütern stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent, der von Gebrauchsgütern um 7,5 Prozent. Die Hersteller von Verbrauchsgütern meldeten ein Plus von 5,8 Prozent und die Produktion von Vorleistungsgütern war um 4,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.03.18

23.03.18 Niederlande im Jahr 2017 erneut wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Pressemitteilung von IT.NRW vom 15.03.18

 

"Niederlande im Jahr 2017 erneut wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 exportierte die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 20,0 Milliarden Euro in die Niederlande (gegenüber 2016: +8,5 Prozent). Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland für NRW. Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (3,5 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, folgten Frankreich (15,7 Mrd. Euro; +4,1 Prozent) und das Vereinigte Königreich (13,4 Mrd. Euro; +1,6 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 65,7 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Export.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2018/68_18.png

Auch bei den Importen führten 2017 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (+18,0 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (9,6 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (26,7 Mrd. Euro; +4,9 Prozent), Frankreich (14,3 Mrd. Euro; +10,8 Prozent), Belgien (12,6 Mrd. Euro; +7,9 Prozent) und die Vereinigten Staaten (9,8 Mrd. Euro; +13,3 Prozent). Auch bei den Importen kamen knapp unter sechzig Prozent aller Einfuhren aus EU-Ländern. (IT.NRW)

(68 / 18) Düsseldorf, den 15. März 2018

Mehr Informationen zur Entwicklung des NRW-Außenhandels finden Sie unter: www.it.nrw.de/statistik/l/index.html"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 15.03.18

Weitere Beiträge ...


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen