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21.09.2020 Neuer Ratgeber "Wirtschaft in der Schule"

G.I.B.-Newsletter 419 vom 08.09.2020

 

"Neuer Ratgeber "Wirtschaft in der Schule": Tipps und Infos für den Besuch im Klassenzimmer


Ein engerer Austausch zwischen Unternehmen und Schulen kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass Betriebe und Auszubildende besser zueinander finden. Was bei einem Schulbesuch zu beachten ist, beschreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einem neu aufgelegten Leitfaden.

Unternehmergeist in die Schule bringen, ein authentisches Unternehmerbild vermitteln, Möglichkeiten einer dualen Berufsausbildung aufzeigen, ökonomische Bildung und praxisnahe Berufsorientierung fördern, Fachkräfte von morgen kennenlernen: Für Unternehmer gibt es reichlich gute Gründe, in die Schulen zu gehen. Viele Industrie- und Handelskammern unterstützen dies mit Angeboten wie "Unternehmen machen Schule" oder "Bosse als Lehrer".

Damit der Besuch im Klassenzimmer zum Erfolg wird, will er jedoch gründlich vorbereitet sein. Der DIHK-Ratgeber "Wirtschaft in der Schule" bietet interessierten Unternehmensvertretern wichtige Tipps rund um Herstellen und Halten des Kontakts mit der Schule, zum Vorgespräch mit der Lehrkraft und natürlich zur Vorbereitung und Durchführung des Schulbesuchs – Themenvorschläge inklusive.

Die Veröffentlichung kostet 5,68 Euro und ist als Print-Version (dann zuzüglich Versand) oder als PDF-Download erhältlich beim DIHK-Verlag unter www.dihk-verlag.de.

Quelle: DIHK, 20. August 2020"

 

 Quelle: G.I.B.-Newsletter 419 vom 08.09.2020


15.09.2020 Städte und Gemeinden in NRW nahmen im zweiten Quartal 44 Prozent weniger Gewerbesteuern ein als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 07.09.2020

 

"Städte und Gemeinden in NRW nahmen im zweiten Quartal 44 Prozent weniger Gewerbesteuern ein als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die Einnahmen der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen aus Gewerbesteuern lagen im zweiten Quartal 2020 bei knapp zwei Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das rund 1,5 Milliarden Euro bzw. 43,5 Prozent weniger als im zweiten Vierteljahr des Vorjahres (damals: 3,5 Mrd. Euro). Im Vergleich zum Vorquartal (Januar bis März 2020: 2,8 Milliarden Euro) verringerten sich die Einnahmen um 30,1 Prozent. Von 2015 bis 2019 lag der durchschnittliche Einnahmebetrag der NRW-Kommunen aus Gewerbesteuern bei etwa drei Milliarden Euro pro Quartal.

Die höchsten Rückgänge der Gewerbesteuereinnahmen aller 396 NRW-Kommunen gegenüber dem zweiten Quartal 2019 mussten Düsseldorf (−192,2 Millionen Euro) und Köln (−134,0 Millionen Euro) hinnehmen. 55 Städte und Gemeinden des Landes erzielten von April bis Juni höhere Gewerbesteuereinnahmen als ein Jahr zuvor: Die höchsten Zuwächse verzeichneten die Städte Euskirchen (+31,8 Millionen Euro) und Wesseling (+13,8 Millionen Euro).

Der Gewerbesteuer unterliegt jeder „stehende Gewerbebetrieb”, soweit er im Inland betrieben wird. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des Einkommensteuergesetzes zu verstehen (§2 Absatz 1 Gewerbesteuergesetz). (IT.NRW)

(281 / 20) Düsseldorf, den 7. September 2020

Weitere Informationen:
Gewerbesteuereinnahmen der Städte und Gemeinden in NRW (Gemeindeergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/10533/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 07.09.2020

07.09.2020 "Digital Jetzt“ stärkt Mittelstand bei Digitalisierung

Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 07.09.2020

"Altmaier: Das neue Investitionszuschussprogramm „Digital Jetzt“ stärkt Mittelstand bei Digitalisierung


Seit heute können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wie etwa Handwerksbetriebe Anträge auf Zuschüsse aus dem neuen Förderprogramm „Digital Jetzt“ stellen, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Investitionen in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Digitalthemen unterstützt. Ziel des neuen Programms ist, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu fördern, neue Geschäftsmodelle für KMU zu erschließen und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen langfristig zu sichern. Darüber hinaus sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigt werden, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und Zukunftsinvestitionen im Unternehmen anzustoßen.

Für Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist das ein weiterer wichtiger Schritt, um den Mittelstand bei der Digitalisierung zu stärken: „Die Corona-Krise hat uns in vielen Bereichen einen Digitalisierungsschub gegeben, zugleich aber natürlich auch die Lücken deutlich gemacht. Wir unterstützen daher den Mittelstand mit einem weiteren Investitionszuschuss bei der Digitalisierung. Denn Lücken bei der Digitalisierung dürfen nicht zum handfesten Wettbewerbsnachteil für kleine und mittlere Unternehmen werden. Neben den Angeboten der 26 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren starten wir mit ‚Digital jetzt‘ ein neues Förderprogramm und stellen Zuschüsse zu den Investitionskosten bereit, wenn Unternehmen sich entscheiden, auf digitale Geschäftsprozesse umzustellen. Wir wollen so dazu beitragen, dass unsere Unternehmen langfristig fit sind und bleiben für die Herausforderungen der Digitalisierung.“

Das neue Förderprogramm läuft bis Ende 2023. Insgesamt stehen für das Programm 203 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende 2020 stehen 40 Millionen Euro bereit. Die Förderquote der Investitionskosten ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Bei KMU bis 50 Mitarbeiter beträgt die Förderquote bis zu 50 Prozent, bei KMU bis 250 Mitarbeiter bis zu 45 Prozent und bei KMU bis 499 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu 40 Prozent. Diese hohen Förderquoten sollen die Herausforderungen der Corona-Krise abfedern; ab 01.07.2021 verringern sich die Förderquoten um jeweils 10 Prozentpunkte.

Die Förderung kann sich ferner auf Grundlage berechtigter Bonusprozentpunkte um bis zu 20 Prozentpunkte erhöhen. Bonusprozentpunkte sind beispielsweise für Investitionen in die IT-Sicherheit oder in strukturschwachen Regionen vorgesehen. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsnetzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen. Der Eigenanteil, den das Unternehmen selbst zur geplanten Digitalisierungsinvestition beisteuern muss, kann über Kredit- und Beteiligungsprogramme gefördert werden.

Weitere Informationen über das Förderprogramm Digital Jetzt und das Online-Antragstool sind unter www.bmwi.de/digital-jetzt abrufbar.

Weiterführende Informationen:

Video Altmaier zum neuen Förderprogramm "Digital Jetzt": Wir fördern Investitionen in digitale Technologien und in digitales Knowhow

"

 

 Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 07.09.2020

11.09.2020 Den Herbst nutzen: Ausbildung jetzt!

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 01.09.2020

"Nr. 32 / 2020 – 1. September 2020
Den Herbst nutzen: Ausbildung jetzt!
In NRW noch gut 28.700 Chancen am Ausbildungsmarkt

In Nordrhein-Westfalen sind aktuell noch 28.727 gemeldete Ausbildungsstellen frei und 23.535 junge Menschen suchen eine duale Berufsausbildung. „Bewerberinnen und Bewerber um eine Berufsausbildungsstelle in NRW haben in diesem Herbst noch viele Chancen für einen guten Einstieg in das Berufsleben“, betont Torsten Withake, Leiter der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen. „Es lohnt sich, sich jetzt beraten zu lassen und sich zu bewerben.“

Auch nach den traditionellen Ausbildungsstarts am 1. August und 1. September sei der Beginn einer dualen Ausbildung noch möglich, sagte der Arbeitsmarktexperte. „Unternehmen und Betriebe denken an die Zukunft und bilden auch in der Corona-Pandemie Fachkräfte von Morgen aus. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass es jetzt im Herbst noch viele Möglichkeiten für junge Frauen und Männer am Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen gibt“, sagt Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Akteure in NRW gestalten gemeinsam Chancen am Ausbildungsmarkt
Die Corona-Pandemie hat die Situation auf dem Arbeitsmarkt verändert. Abschlussprüfungen an den Schulen fanden später statt, neue Formate für Bewerbungsverfahren mussten entwickelt werden und Unternehmen hatten teilweise andere Prioritäten. „Umso mehr freue ich mich, dass alle Partner am Ausbildungsmarkt gemeinsam ihre Kräfte mobilisieren, um auch in diesem Jahr und trotz aller Herausforderungen die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses erfolgreich voranzubringen“, so Withake. „Nur zusammen können wir dieses Ziel erreichen. Deshalb haben alle Arbeitsmarktpartner im Ausbildungskonsens NRW gemeinsam die Initiative „Ausbildung jetzt“ gestartet. Wir wollen junge Menschen über die vielen tollen Chancen und Perspektiven, die es jetzt noch am Ausbildungsmarkt gibt, beraten. Und wir wollen tatkräftig Unternehmen bei der Ausbildung ihrer Fachkräfte der Zukunft - auch unter den Bedingungen der Corona-Krise - unterstützen.“ Wichtig sei es, die vielen offenen Ausbildungsplätze zu besetzen und zusammen mit den Jugendlichen den passenden Ausbildungsplatz mit Perspektive für sie zu finden. „Alle jungen Menschen sollen ein passendes Angebot erhalten und einen guten Einstieg ins Berufsleben finden“, sagte Withake.

Neue Wege in der Berufsberatung
Beratung und Unterstützung sind für Jugendliche derzeit auch gerade deshalb besonders wichtig, da sich viele unsicher fühlen durch die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie. Gibt es überhaupt noch freie Ausbildungsplätze? Wie sind meine Chancen, in meinem Wunschberuf eine Ausbildung zu finden? Muss ich befürchten, dass ich die Ausbildung nicht abschließen kann? Das sind Fragen, die der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit jeden Tag gestellt werden, sagte Withake: „Wir haben in den vergangenen Monaten die Beratungsmöglichkeiten der Agenturen ausgebaut und weiterentwickelt – digital, aber auch vor Ort, in den Agenturen für Arbeit und in den Schulen.“

Digitale Angebote unterstützen junge Menschen bei der Berufsentscheidung. So können die Jugendlichen mit dem online Selbsterkundungstool Check-U anhand ihrer Stärken ihren beruflichen Weg finden. Die App AzubiWelt unterstützt dabei, die Vielfalt der Ausbildungsberufe zu entdecken und die passende Ausbildungsstelle zu finden. Im Rahmen von Live-Chats auf YouTube erhalten Bewerberinnen und Bewerber unter dem Hashtag #Zukunftklarmachen Tipps zum Schreiben von Bewerbungen oder zu aktuellen Ausbildungschancen.

Zu den neuen Präsenzformaten in den Agenturen für Arbeit gehört zum Beispiel ein „Walk and Talk“. Hier stellen sich Bewerberinnen und Bewerber den Ausbilderinnen und Ausbildern bei einem Spaziergang im Freien vor. Oder Jugendliche chatten live aus der Agentur für Arbeit per Video mit Ausbildern. An Marktständen in Innenstädten informieren und vermitteln Berufsberaterinnen und Berufsberater angehende Azubis. Telefonisch erreichen die Jugendlichen ihre Berufsberaterin und ihren Berufsberater direkt über zusätzliche regionale Hotlines. Kontakte zu Arbeitgebern werden direkt vermittelt.

Der Ausbildungsmarkt in Zahlen
Im August 2020 gab es landesweit 106.834 gemeldete Ausbildungsstellen und damit 8.962 bzw. 7,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Ausbildungsjahre mit 109.096 gemeldeten Ausbildungsstellen fällt der Rückgang geringer aus. Aktuell gibt es noch 28.727 freie Ausbildungsstellen.

Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,6 Prozent oder 13.231 auf 111.288 junge Menschen. 23.535 von ihnen suchen aktuell noch eine duale Berufsausbildung und gelten in der Statistik als unversorgt. Rechnet man die Jugendlichen hinzu, die bereits eine alternative Möglichkeit zur Ausbildung haben, die Ausbildungssuche aber fortsetzen, suchen 34.854 Menschen einen Ausbildungsplatz. Somit waren 987 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber mehr auf der Suche als im Vorjahresmonat. Der Anstieg beträgt 4,4 Prozent.

Landesweit gibt es rechnerisch 96 Ausbildungsstellen für 100 Bewerberinnen bzw. Bewerber. Doch verteilt sich dieses Verhältnis regional sehr unterschiedlich. Im Münsterland kommen 124 und in Südwestfalen sogar 133 Stellen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber. Im Rheinland gibt es je 100 Bewerber 98 Stellen, in Ostwestfalen-Lippe 93 Stellen, aber im Bergischen Land nur 83, im Ruhrgebiet nur 82 Ausbildungsplätze auf 100 junge Menschen.

(...)

Weitere Informationen:
Detaillierte statistische Daten und Grafiken zum Ausbildungsmarkt finden Sie im Internet unter https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Fachstatistiken/Ausbildungsmarkt/Ausbildungsmarkt-Nav.html.

Im Ausbildungskonsens Nordrhein-Westfalen haben sich die Landesregierung, die Organisationen der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Kommunen und die Bundesagentur für Arbeit zusammengeschlossen. Das Spitzengremium begleitet die Entwicklung und Umsetzung der Ausbildungspolitik in NRW. Mehr unter https://www.mags.nrw/ausbildungjetzt

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen sowie hilfreiche Links zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten finden junge Menschen und ihre Eltern unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/zukunftklarmachen.

Die Info-Kampagne #AusbildungKlarmachen der Bundesagentur für Arbeit hält konkrete Ausbildungsplätze sowie Infos für Jugendliche, wie man Bewerbungen schreibt und sich auf Vorstellungsgespräche vorbereitet, bereit unter https://www.dasbringtmichweiter.de/ausbildungklarmachen/

Folgen Sie uns auf Twitter @BA_NRW"

 

Quelle: Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 01.09.2020

31.08.2020 Weiterbildungsportal NRW

G.I.B.-Newsletter Nr. 418 vom 18.08.2020

 

"Weiterbildungsportal Nordrhein-Westfalen: Neuer Informationsbereich zu Lernformen in der beruflichen Weiterbildung


In der Rubrik "Kurssuche" finden Sie auf der Website www.weiterbildungsberatung.nrw ab sofort einen neuen Informationsbereich zu den Lernformen innerhalb der beruflichen Weiterbildung, insbesondere im Bereich E-Learning. Der neue Bereich informiert Sie über die typischen Charakteristika dieser Lernformen und kann Sie dabei unterstützen, die für Sie passende Weiterbildungsform auszuwählen. Hier gelangen Sie direkt zum neuen Informationsbereich."

 

 Quelle: G.I.B.-Newsletter Nr. 418 vom 18.08.2020

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