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08.07.2020 Nachfrage in der NRW-Industrie im Mai um 26 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 03.07.2020

 

"Nachfrage in der NRW-Industrie im Mai um 26 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Thematisch zugehörige Infografiken und/oder -tabellen finden Sie – sofern vorhanden – in der Onlineversion der Pressemitteilung unter https://www.it.nrw/nachfrage-der-nrw-industrie-im-mai-um-26-prozent-niedriger-als-ein-jahr-zuvor-100091.


Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Mai 2020 preisbereinigt um 26 Prozent niedriger als im Mai 2019 und erreichten einen Indexwert von 72,9 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verringerten sich die Inlandsbestellungen um 24 Prozent und die Auslandsorders um 28 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat.

Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrage in allen Bereichen sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft rückläufig. Bei Vorleistungs-, Investitions und Gebrauchsgütern lagen die Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Lediglich im Bereich der Verbrauchsgüter konnten im Inlandsgeschäft moderate Nachfrageeinbußen im einstelligen Prozentbereich verzeichnet werden. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 03.07.2020


06.07.2020 NRW: 1 940 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens im Mai

Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.07.2020

 

"NRW: 1 940 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens im Mai

Düsseldorf (IT.NRW). Im Mai 2020 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 1 940 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 15,1 Prozent weniger als im Mai 2019 (damals: 2 284 Verfahren). 440 der beantragten Insolvenzverfahren betrafen Unternehmen. Von diesen Unternehmensinsolvenzen waren zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 4 690 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Ferner beantragten 1 130 Verbraucher (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose) und 370 sonstige Antragsteller die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Trotz des Shutdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie (und der damit verbundenen Wirtschaftskrise) lag die Zahl der beantragten Insolvenzverfahren im Mai 2020 unter dem Durchschnitt der Monate des letzten Jahres (2 100 Verfahren). Das liegt u. a. daran, dass die Insolvenzen grundsätzlich aufgrund der regulären Bearbeitungszeit bei den zuständigen Insolvenzgerichten ein sogenannter „nachlaufender Konjunkturindikator” sind. Weitere Ursachen sind laut den Statistikern zurzeit die vorübergehendeAussetzung der Insolvenzantragspflicht (bis vorerst zum 30. September 2020) und die besonderen staatlichen Finanzhilfen für Unternehmen. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.07.2020

30.06.2020 NRW-Inflationsrate liegt im Juni 2020 bei 0,9 Prozent

Pressemitteilung von IT.NRW vom 29.06.2020

 

"NRW-Inflationsrate liegt im Juni 2020 bei 0,9 Prozent

Düsseldorf (IT.NRW). Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von Juni 2019 bis Juni 2020 um 0,9 Prozent gestiegen (Basisjahr 2015 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erhöhte sich der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Mai 2020) um 0,6 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat (Mai 2020) verteuerten sich im Juni insbesondere die Preise für Äpfel (+9,3 Prozent) und Superbenzin (+6,7 Prozent). Günstiger wurden dagegen Kopf- oder Eisbergsalat (−18,3 Prozent) und Paprika (−14,0 Prozent).

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat (Juni 2019) wurden u. a. Äpfel (+17,1 Prozent) und Tomaten (+15,3 Prozent) teurer angeboten. Günstiger als im Juni 2019 waren – wie schon im April und Mai des Jahres – insbesondere Mineralölprodukte (−15,6 Prozent); darunter leichtes Heizöl (−27,7 Prozent) und Kraftstoffe (−13,3 Prozent). (IT.NRW)

(189 / 20) Düsseldorf, den 29. Juni 2020

Weitere Informationen:
Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2015 = 100) im Juni 2020 (Wichtige Preisveränderungen)
https://www.it.nrw/atom/10079/direct

Hinweise zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Verbraucherpreisstatistik [1]
[1] https://url.nrw/vpi2"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 29.06.2020

03.07.2020 Der NRW-Ausbildungsmarkt im Juni

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 01.07.2020

"Nr. 24 / 2020 – 01. Juli 2020
Der NRW-Ausbildungsmarkt im Juni
„Es lohnt sich, jetzt aktiv zu werden, sich beraten zu lassen und zu bewerben“

Zum Start der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen lag die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze trotz der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Für 45.436 Lehrstellen wurden noch Auszubildende gesucht – das waren 2.271 weniger als vor einem Jahr. Dem standen 50.067 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber, die im Juni noch keine Lehrstelle hatten. 10.228 gaben an, schon über eine Alternative zu verfügen, falls es mit der Ausbildung nicht klappt. 39.839 Bewerberinnen und Bewerber galten noch als unversorgt. Für viele Jugendliche bedeuten die Auswirkungen der Pandemie – geschlossene Schulen, häufig nur eingeschränkt Praktika möglich – eine besondere Herausforderung. Sie benötigen jetzt besondere Beratung und gegebenenfalls auch Unterstützung, um den Übergang von der Schule in den Beruf erfolgreich zu schaffen, sagte Torsten Withake, Leiter der Bundesagentur für Arbeit in NRW.

„Für NRW ist es eine gute Nachricht, dass die Bundesregierung der beruflichen Ausbildung in ihrem Konjunkturpaket einen besonderen Stellenwert einräumt“, sagte Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. „Das ist ein wichtiger Akzent, der zur richtigen Zeit kommt und den Unternehmen und den Auszubildenden Sicherheit gibt, die sie benötigen.“

Nach drei Monaten, in denen der Lockdown den Ausbildungsmarkt deutlich geprägt habe, sei im Juni nun wieder Fahrt am Ausbildungsmarkt aufgenommen worden: „Neu gemeldet wurden im Juni rund 3.969 freie Ausbildungsstellen. Damit liegen wir mit einem Plus von 14 Stellen wieder auf Vorjahresniveau. Das zeigt: Die Unternehmen nehmen die Ausbildung ernst, trotz der noch schwierigen Rahmenbedingungen.“

Einen besonderen Schwerpunkt legten die Agenturen für Arbeit jetzt auf die Beratung und Unterstützung von Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben. „Unsere Botschaft ist: ‚Du bist nicht allein!‘ Für viele junge Menschen kam Corona zur Unzeit. Genau während der wichtigen End-Phase der beruflichen Orientierung und Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz.“

Deshalb benötigten viele Jugendliche jetzt besondere Beratung und auch Unterstützung. Durch die vorübergehende Schließung der Schulen sei die Unsicherheit für Schülerinnen und Schüler, wann und wie es weitergeht, groß gewesen, sagte Withake. „Auch der Kontakt zur Berufsberatung in der Schule war nicht in der gewohnten Form möglich, stattdessen gab es alternative Lösungen. Und die betrieblichen Praxisphasen, die für viele Jugendliche ein Türöffner zur Lehrstelle sind, waren nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.“


Bewerberinnen und Bewerber gesucht

Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agenturen für Arbeit sprechen deshalb in diesen Tagen verstärkt Schülerinnen und Schüler an, sagte Withake. „Es lohnt sich, jetzt aktiv zu werden, sich beraten zu lassen und zu bewerben. Viele Schülerinnen und Schüler glauben möglicherwiese wegen schlechter Nachrichten aus der Wirtschaft, dass sich eine Bewerbung nicht lohnt. Doch das Gegenteil ist der Fall – aktuell fehlen in vielen Branchen eher die Bewerber. Und was wichtig ist: In diesem Jahr schiebt sich der Ausbildungsmarkt weiter nach hinten, auch die heiße Phase. Wir gehen davon aus, dass viele Ausbildungsstellen erst nach dem offiziellen Start der Ausbildung im September besetzt werden.“

Der Ausbildungsmarktexperte rät dazu, sich jetzt beraten zu lassen und sich dann noch in diesem Jahr zu bewerben: „Wir möchten allen jungen Menschen, die Beratung suchen, eine gute Perspektive bieten und erfolgreich zum Ausbildungsplatz bringen. Die direkten Kontaktmöglichkeiten zu den Berufsberatungen gibt es im Internet. Unsere Kolleginnen und Kollegen kennen sich bestens aus und unterstützen gerade jetzt – auch während der Sommerferien – die richtige Entscheidung für eine Zukunftsperspektive zu treffen. Sei es die Ausbildung oder das Studium.“


Der Ausbildungsmarkt in Zahlen

Im Juni ist landesweit die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent oder 10.013 Ausbildungsstellen auf 99.507 Stellen zurückgegangen. Gleichzeitig sank auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber. Im Juni waren bei den Agenturen für Arbeit 101.497 junge Menschen mit Interesse an einer dualen Berufsausbildung gemeldet. Das waren 13.981 Personen oder 12,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Verhältnis von Berufsausbildungsstellen und Bewerbern leicht zu Gunsten der Bewerber entwickelt: Vor einem Jahr kamen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber 95 Stellenangebote, mittlerweile sind es 98. Doch verteilt sich dieses Verhältnis regional sehr unterschiedlich. Im Münsterland kommen 126 Stellen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber, im Rheinland rechnerisch 100 Stellen auf 100 Bewerber, aber im Bergischen Land nur 82 Lehrstellenangebote auf 100 junge Menschen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der unversorgten Jugendlichen um 3,5 Prozent oder 1.437 Personen auf 39.839 junge Menschen zurückgegangen. Rechnet man die Jugendlichen hinzu, die zwar noch keinen Ausbildungsplatz finden konnten, dafür aber schon eine Alternative im Blick haben, suchen derzeit noch 50.067 junge Menschen eine Lehrstelle.
Bei den unbesetzten Ausbildungsstellen gab es bis Ende Juni einen Rückgang von 2.271 Stellen oder 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Landesweit galten damit im Juni noch 45.436 Ausbildungsstellen als unbesetzt.

Das Verhältnis unversorgter Jugendlicher zu unbesetzten Stellen liegt bei 100 Bewerberinnen und Bewerbern auf aktuell 114 Stellenangebote.


Wo es freie Stellen gibt

Die Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen führt das Berufsbild Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit landesweit 3.532 Stellenangeboten an. Das waren 7,8 Prozent aller unbesetzten Stellen. Dahinter folgt das Berufsbild Verkäufer/in mit 3.222 freien Stellen und Kaufmann/-frau - Büromanagement mit 1.602 unbesetzten Ausbildungsangeboten. Auch Fachkräfte in der Lagerlogistik, Zahnmedizinische Fachangestellte werden gesucht. Zu den Top 10 offener Stellen gesellen sich auch die Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik mit 945 und die Anlagenmechaniker - Sanitär-/Heizungs- und Klimatechnik mit 929 Ausbildungsangeboten.

 

Der direkte Kontakt zu den Berufsberatungen der Agenturen für Arbeit


Detaillierte statistische Daten und Grafiken zum Ausbildungsmarkt finden Sie (...) hier:

Weitere Zahlen, Daten, Fakten zum Ausbildungsmarkt im Internet

 

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Quelle: Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 01.07.2020

17.06.2020 Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat April 2020

Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 05.06.2020

"Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat April 2020


Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im April gegenüber dem Vormonat um 25,8 % gesunken. [2] Die Hersteller von Investitions- und Vorleistungsgütern verzeichneten Rückgänge um 30,6 % bzw. 22,7 %, während das Orderminus bei Konsumgütern bei 11,4 % lag. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen war das Minus bei den Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe in etwa ebenso groß (-25,1 %).

Im Zweimonatsvergleich März/April gegenüber Januar/Februar ergab sich ein Rückgang der Ordereingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 26,3 %. Am stärksten betroffen waren die Auftragseingänge aus der Eurozone (-32,6 %). Aus dem Inland und der Nicht-Eurozone gingen 22,6 % bzw. 26,6 % weniger Bestellungen ein.

Im Shutdown-Monat April hat sich der Einbruch der industriellen Auftragseingänge erwartungsgemäß noch einmal verstärkt. Die Einschränkungen gegen die Corona-Pandemie galten in den meisten wichtigen Absatzländern während des gesamten Monats. Angesichts der allmählichen Lockerungen dürfte der Tiefpunkt der Industrierezession damit aber auch durchschritten sein.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 5. Juni 2020.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).

Downloads

2020/04 - Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Berichtsmonat April 2020
PDF: 369 KB

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe - lange Reihen
Stand: 05.06.2020
PDF: 213 KB"

 Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 05.06.2020