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16.01.20 NRW: Neu abgeschlossene Berufsausbildungsverträge 2019 leicht gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.12.19

 

"NRW: Neu abgeschlossene Berufsausbildungsverträge 2019 leicht gestiegen


Düsseldorf (IT.NRW). Im Berufsbildungsjahr 2019 (Oktober 2018 bis September 2019) wurden in Nordrhein-Westfalen 118 560 Berufsausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,2 Prozent mehr als im Berufsbildungsjahr 2018.

Die Zahl der Berufsanfänger stieg in gut einem Drittel der 30 nordrhein-westfälischen Bezirken der Bundesagentur für Arbeit. Die höchsten Zuwächse bei den Vertragszahlen wurden für die Agenturbezirke Mettmann (+9,5 Prozent), Köln (+5,8 Prozent) und Hagen (+5,0 Prozent) registriert. Die Agenturbezirke Oberhausen (−3,8 Prozent), Iserlohn (−3,8 Prozent) und Coesfeld (−3,4 Prozent) verzeichneten die höchsten Rückgänge.

Im größten Ausbildungsbereich Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe (69 810 Verträge) ging die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozent zurück. Der Bereich hatte einen Anteil von 58,9 Prozent an allen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Im zweitgrößten Ausbildungsbereich, dem Handwerk (30 729), wurden 1,3 Prozent mehr Berufsausbildungsverträge geschlossen. Die Kammern im Bereich Freie Berufe (11 976) verbuchten insgesamt eine Zunahme an neu abgeschlossenen Berufsausbildungsverträgen von knapp 5,1 Prozent, die Kammer der Landwirtschaft (2 526) von 0,6 Prozent und die Kammer der Sonstigen (Hauswirtschaft; 417) von gut 4,5 Prozent. Bei den zuständigen Stellen des Öffentlichen Dienstes (3 105) ist ein Rückgang von 0,1 Prozent zu verzeichnen.

Der Frauenanteil lag bei 36,1 Prozent. Er ist zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.12.19


13.01.20 NRW: 5,6 Prozent weniger Insolvenzanträge im dritten Quartal

Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.12.19

 

"NRW: 5,6 Prozent weniger Insolvenzanträge im dritten Quartal

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal 2019 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 6 373 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 6 754 Fälle). Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen (d. h. alle Forderungen, die von den Gläubigern bis zum Zeitpunkt der Datenübermittlung an die Statistiker bei den Amtsgerichten angemeldet wurden) summierte sich im dritten Vierteljahr des Jahres 2019 auf 1,13 Milliarden Euro und lag damit um 1,8 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert (1,11 Milliarden Euro).

1 329 der in Nordrhein-Westfalen beantragten Insolvenzverfahren betrafen Unternehmen; das waren 5,9 Prozent weniger als im dritten Quartal 2018 (damals 1 412 Unternehmensinsolvenzen). Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich auf 780 Millionen Euro (Juli bis September 2018: 750 Millionen Euro). Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von den Unternehmensinsolvenzen 8 518 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen; das waren 53,6 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum 2018 (damals: 5 546 Beschäftigte).

Ferner beantragten 5 044 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 3 982 Fällen um Verbraucherinsolvenzen (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose); das waren 9,8 Prozent weniger als im dritten Quartal 2018 (damals: 4 416 Fälle).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, war die Zahl der Insolvenzen in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 mit 19 646 um 3,3 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2018 (damals: 20 307 Fälle). Dabei war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 4 140 um 3,3 Prozent und die der Verbraucherinsolvenzen mit 12 458 um 5,0 Prozent niedriger als von Januar bis September 2018. Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 auf 3,3 Milliarden Euro (−15,1 Prozent). (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.12.19

07.01.20 NRW-Handwerk: 4,6 Prozent mehr Umsatz im dritten Quartal 2019

Pressemitteilung von IT.NRW vom 09.12.19

 

"NRW-Handwerk: 4,6 Prozent mehr Umsatz im dritten Quartal 2019

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal 2019 war der Umsatz der Handwerksunternehmen im zulassungspflichtigen Handwerk in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war auch die Beschäftigtenzahl im Handwerk höher (+0,2 Prozent) als im dritten Quartal 2018.

Für alle Gewerbegruppen ermittelten die Statistiker Umsatzsteigerungen gegenüber dem dritten Quartal 2018. Den höchsten Zuwachs (+8,2 Prozent) erzielten die Unternehmen des Kraftfahrzeuggewerbes.

Die Zahl der Beschäftigten war im dritten Quartal 2019 in fünf der sieben Gewerbegruppen höher als im Vorjahreszeitraum: Den höchsten Zuwachs erzielte das Ausbaugewerbe (+0,9 Prozent). Rückgänge der Beschäftigtenzahl gab es in den Gewerbegruppen „Handwerke für den privaten Bedarf” (−2,3 Prozent) und Lebensmittelgewerbe (−2,0 Prozent).

Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Daten zum zulassungspflichtigen Handwerk aus der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung. Auf der Grundlage von Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Umsatzzahlen der Finanzverwaltung wird hier die Entwicklung in den nordrhein-westfälischen Handwerksunternehmen ermittelt.
(IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 09.12.19

09.01.20 Novelle der Handwerksordnung (HwO) ab Januar 2020

 

Novelle der Handwerksordnung (HwO) ab Januar 2020

"Im Rahmen einer Novelle der Handwerksordnung (HwO) werden ab Januar 2020 zwölf Gewerke wieder in die Meisterpflicht überführt. Darunter auch die beliebten Berufe „Fliesen-, Platten-, Mosaikleger; Raumausstatter; Estrichleger und Parkettleger“, die gerne im Zusammenhang mit der Gründung als sog. „Hausmeisterservice“ eingetragen wurden.

Für Betriebe, die bis Ende 2019 bei den zuständigen Handwerkskammern eingetragen wurden/ werden, besteht grundlegend Bestandsschutz. Allerdings ist dieser Bestandsschutz an das Unternehmen und nicht die Person geknüpft. Jegliche Änderungen in Rechtsform, Firma oder Gesellschafterstruktur (außer Ausscheiden von Gesellschaftern) führt zum Wegfall des Bestandsschutzes auch für den/ die Altunternehmer."

 

"Ab dem 01.01.2020 meisterpflichtige Handwerke

Geplant ist die Meisterpflicht für folgende Handwerke:

- Fliesen-, Platten und Mosaikleger
- Beton- und Terrazzohersteller
- Estrichleger
- Behälter- und Apparatebauer
- Parkettleger
- Rollladen- und Sonnenschutztechniker
- Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher
- Böttcher
- Raumausstatter
- Glasveredler
- Orgel- und Harmoniumbauer
- Schilder- und Lichtreklamehersteller

Ab dem 01.01.2020 dürfen die vorgenannten Handwerk nur ausgeübt werden, wenn der Inhaber oder ein Betriebsleiter eine entsprechende Qualifikation nachweist, z. B. die Meisterprüfung.

Bestandsschutz für bis Ende des Jahres eingetragene Betriebe
Für alle Betriebe, die bis zum 31.12.2019 mit einem der 12 Handwerke (...) eingetragen werden, besteht Bestandsschutz. Es muss nicht nachträglich noch eine Meister- oder vergleichbare Prüfung abgelegt werden.

Scheiden in einem Betrieb einzelne Eigentümer oder Gesellschafter nach dem 31.12.2019 aus, bleibt der Betrieb mit den verbleibenden Eigentümern und Gesellschaftern eingetragen. Die Ablegung einer Meister- und vergleichbaren Prüfung ist nicht erforderlich.

Treten Eigentümer oder Gesellschafter nach dem 31.12.2019 in den Betrieb ein, so hat ein Inhaber oder Betriebsleiter innerhalb von 6 Monaten die entsprechende Qualifikation (z. B. Meisterprüfung) der Handwerkskammer nachzuweisen."

 

 Quelle: Handwerkskammer Südwestfalen, 25.11.19

05.12.19 NRW-Bauproduktion im September 2019 um 4,5 Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 27.11.19

 

"NRW-Bauproduktion im September 2019 um 4,5 Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im September 2019 um 4,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 1,0 Prozent und im Tiefbau um 8,6 Prozent höher als im September 2018.

Für den Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker im September 2019 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Der größte Zuwachs wurde im Wohnungsbau (+2,5 Prozent) und im öffentlichen Hochbau (+1,6 Prozent) erzielt. Im gewerblichen und industriellen Hochbau war die Produktion um 0,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Innerhalb des Tiefbaus waren in allen Bausparten Zuwächse zu verzeichnen: Im gewerblichen und industriellen Tiefbau (+17,7 Prozent), im sonstigen öffentlichen Tiefbau (+3,5 Prozent) sowie im Straßenbau (+3,2 Prozent) beobachteten die Statistiker eine Steigerung der Bauleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten neun Monate des Jahres 2019 war um 1,9 Prozent höher als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2018. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 27.11.19