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27.05.19 NRW: Industrieproduktion im März 2019 um 2,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 20.05.19

 

"NRW: Industrieproduktion im März 2019 um 2,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor


Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im März 2019 einen Indexwert von 105,9 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 2,3 Prozent niedriger als im März 2018. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (Februar 2019) – nach Saisonbereinigung – um 3,8 Prozent.

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im März 2019 in den einzelnen Bereichen unterschiedlich: Während der Output an Gebrauchsgütern gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent anstieg, lag er bei Verbrauchsgütern (−0,3 Prozent), Investitionsgütern (−1,7 Prozent) und Vorleistungsgütern (−6,6 Prozent) unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 20.05.19


24.05.19 NRW Einzelhandel: Umsatz im März um 3,0 Prozent gesunken

Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.19

 

"NRW Einzelhandel: Umsatz im März um 3,0 Prozent gesunken

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im März 2019 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 3,0 Prozent niedriger als im März 2018. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 2,6 Prozent.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2019 ermittelten die Statistiker für den NRW-Einzelhandel eine reale Umsatzsteigerung von 1,4 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,0 Prozent.

Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel ging im März 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,2 Prozent zurück (Vollzeitbeschäftigte: +0,1 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: −0,4 Prozent). Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl sank in den ersten drei Monaten um 0,2 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten unverändert blieb, während die der Teilzeitbeschäftigten um 0,4 Prozent zurückging.

Die Messzahlen der Einzelhandelsstatistik wurden ab dem Berichtsmonat Januar 2018 auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010) umgestellt. (IT.NRW)

(116 / 19) Düsseldorf, den 16. Mai 2019

Weitere Informationen:
Umsatz und Beschäftigte im Einzelhandel NRWs – März 2019 (Ergebnisse für Wirtschaftszweige und weitere Hinweise)
https://www.it.nrw/atom/7392/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.19

21.05.19 Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2019

BMWi-Pressemitteilungen vom 15.05.19:

 

"Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2019

  • Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal 2019 deutlich gewachsen. Die starke Binnenwirtschaft trotzte der unruhigen globalen Konjunktur. Während die Wertschöpfung in den Dienstleistungsbereichen teilweise stark ausgeweitet wurde, ging sie im Produzierenden Gewerbe zurück.
  • Die Erzeugung in der Industrie ist im ersten Quartal geringfügig gesunken, die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe schwächten sich deutlich ab. Die konjunkturellen Perspektiven bleiben hier gedämpft. Das Baugewerbe verzeichnete hingegen Produktionszuwächse.
  • Die Einkommen steigen, unterstützt durch die Fiskalpolitik, und sorgen für eine rege Konsumnachfrage der privaten Haushalte.
  • Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust: Die Erwerbstätigkeit nimmt weiter zu, die Arbeitslosigkeit ab. Die Dynamik dürfte sich aber etwas abschwächen.

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. [1] Zuvor hatte sie im zweiten Halbjahr 2018, auch aufgrund von Sondereffekten, mehr oder weniger stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im ersten Quartal um 0,4 % [2]. Die starke Binnenwirtschaft trotzte im ersten Quartal dem gegenwärtig unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld. In den binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleistungsbereichen wurde die Wertschöpfung teilweise kräftig ausgeweitet. Im stärker exportorientierten Produzierenden Gewerbe ging sie zurück. Auf der Nachfrageseite zeigten sich die Verbraucher zu Jahresbeginn außerordentlich konsumfreudig. Und die Unternehmen investierten nach Aussage des Statistischen Bundesamtes trotz ihrer gedämpften Geschäftsaussichten kräftig. Sowohl die Exporte als auch die Importe wurden ausgeweitet. Ihre Schwächephase hat die deutsche Wirtschaft mit dem guten Einstieg in das Jahr aber noch nicht überwunden. Dies dürfte erst nachhaltig erfolgen, wenn sich das außenwirtschaftliche Umfeld wieder etwas aufhellt und die Verunsicherung, verursacht insbesondere durch die Handelskonflikte, abnimmt. Gegenwärtig signalisieren die vorausschauenden Indikatoren noch eine merklich gedämpfte Industriekonjunktur.

Die Weltwirtschaft befindet sich derzeit in einer Schwächephase. Der Welthandel geht seit November tendenziell zurück. Die globale Industrieproduktion war zuletzt ebenfalls sowohl in den entwickelten Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern rückläufig. Der Stimmungsindikator IHS Markit PMI für die globale Industrie ist seit einem Jahr abwärtsgerichtet. Im April 2019 fiel er auf den niedrigsten Stand seit Juni 2016. Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich für das zweite Quartal 2019 zwar verbessert, bleibt aber unterkühlt. Angesichts dieser Indikatorenlage und der Häufung globaler Risiken gehen die internationalen Organisationen von einer weniger dynamischen, aber weiterhin aufwärtsgerichteten globalen Entwicklung aus.

Die gegenwärtig gedämpften Signale aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld spiegeln sich in den deutschen Ausfuhren wider. Zwar nahmen die Exporte von Waren und Dienstleistungen im März saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 1,8 % zu. Im Quartalsvergleich ergab sich jedoch ein schwaches Wachstum von 0,8 % bei nahezu stabilen Ausfuhrpreisen. Die Unternehmen gehen, gemessen an den ifo Exporterwartungen, weiterhin von keiner deutlichen Belebung aus. Insgesamt deuten die Indikatoren auf eine verhaltene Entwicklung der Ausfuhren in den kommenden Monaten hin. Die nominalen Importe von Waren und Dienstleistungen stiegen im März saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 1,1 %. Im Quartalsvergleich ergab sich ein geringfügiges Plus von 0,1 %. Die Einfuhrpreise waren jedoch merklich niedriger als im Vorquartal, sodass die Importe preisbereinigt deutlicher zugelegt haben dürften.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe stieg im Februar um 0,5 %. Dabei erhöhte sich Erzeugung sowohl in der Industrie (+0,4 %) als auch im Baugewerbe (+1,0 %). Im ersten Quartal insgesamt ergab sich gegenüber dem Vorquartal damit ein Produktionszuwachs im Produzierenden Gewerbe von 0,5 %. Während das Baugewerbe eine kräftige Zunahme der Erzeugung von 3,9 % verzeichnete, meldete die Industrie eine leichte Abnahme um 0,1 %. Innerhalb der Industrie konnte der Kfz-Bereich seine Produktion um 0,4 % ausweiten, in arbeitstagebereinigter Rechnung wurde das Vorjahresniveau aber immer noch deutlich unterschritten. In den kommenden Monaten dürfte die Industriekonjunktur gedämpft bleiben, worauf die Entwicklung z.B. von Auftragseingangs- und Stimmungsindikatoren hindeutet. Zwar nahmen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März gegenüber dem Vormonat um 0,6 % zu. Im ersten Quartal kam es gegenüber dem vierten Quartal 2018 jedoch zu einem kräftigen Auftragsminus von 4,1 %. Die Inlandsorders nahmen um 2,6 % ab und die Aufträge aus dem Ausland um 5,2 %. Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe trübte sich im April ein weiteres Mal ein. Die Hochkonjunktur im Baugewerbe dürfte hingegen anhalten.

Im ersten Quartal 2019 haben die Einzelhandelsumsätze (ohne Kfz) kräftig um 1,7 % zugelegt, obwohl sie im März leicht um 0,2 % abnahmen. Auch die Kfz-Zulassungen der privaten Halter erholten sich im ersten Quartal von der WLTP-bedingten Flaute im zweiten Halbjahr 2018. Insgesamt dürften sich die privaten Konsumausgaben im ersten Quartal 2019 daher spürbar erhöht haben.

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hält an. Der Zuwachs bei der Erwerbstätigkeit lag im März mit saisonbereinigt 33.000 Personen etwas unter dem monatlichen Durchschnitt der zwölf Vormonate. Im Zuge der Frühjahrsbelebung stieg die Beschäftigung nach den Ursprungszahlen auf 44,9 Mio. Personen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm im Februar mit 48.000 Personen verlangsamt zu. Die Frühindikatoren deuten insgesamt auf einen moderateren Personalaufbau in den Unternehmen hin. Im April sank die Zahl der Arbeitslosen saisonbereinigt um 12.000 Personen. Nach den Ursprungszahlen ging sie auf 2,23 Mio. Personen und die Arbeitslosenquote auf 4,9 % zurück. Die Arbeitsmarktpolitik trug zum Rückgang der Arbeitslosigkeit bei, was sich in einem leichten Anstieg der Unterbeschäftigung ausdrückte. Die Langzeitarbeitslosigkeit nimmt im Trend spürbar ab; der Vorjahresstand wurde um knapp 13 % unterschritten. Die Wirtschaftskraft strukturschwacher Regionen bleibt eine Herausforderung.

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Hinweis:
Eine ausführliche Darstellung und Kommentierung der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung wird in der Juni-Ausgabe des Monatsberichts „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ veröffentlicht. Diese Ausgabe wird voraussichtlich am Ende der 22. Kalenderwoche 2019 auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu finden sein.

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[1] Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal 2019 vom 15. Mai 2019.
[2] In diesem Bericht werden Daten verwendet, die bis zum 15. Mai 2019 vorlagen. Soweit nicht anders vermerkt, handelt es sich um Veränderungsraten gegenüber der jeweiligen Vorperiode auf Basis preisbereinigter sowie kalender- und saisonbereinigter Daten.


Downloads

Ausgewählte Daten zur wirtschaftlichen Lage
Stand: Mai 2019
PDF: 126KB"

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 15.05.19

22.05.19 Übungsfirma sichert Industriebezug im Studium

Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 07.05.19

 

"Übungsfirma sichert Industriebezug im Studium
GMP- Technikum an der Fachhochschule Südwestfalen eingeweiht. Bundesweit einzigartige Einrichtung

Iserlohn. Mit einer kleinen Feierstunde wurde das neue GMP-Technikum an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn eingeweiht. GMP (Good Manufacturing Practice) bedeutet „Gute Herstellungspraxis“ und stellt sicher, dass bei den Produktionsabläufen und der –umgebung zur Herstellung von Arzneimitteln, Kosmetika oder Lebensmitteln höchste Qualitätsstandards eingehalten werden.

„Mehr als eine Millionen Euro hat die Fachhochschule Südwestfalen, unterstützt von der Wirtschaft, in die Einrichtung des Technikums investiert. Damit verfügt die Iserlohner Hochschule über eine einzigartige Ausbildungsmöglichkeit für die Studierenden des Studiengangs Life-Science Engineering“, verdeutlichte Prorektor Prof. Dr. Andreas Nevoigt in seiner Begrüßung. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Industrie und Hochschule beglückwünschte auch Dr. Michael Lohmeyer vom Mikrobiologischen Labor Dr. Lohmeyer GmbH in Münster die Hochschule zu „diesem fabelhaften Vorhaben“ und betonte, dass heute die Mikrobiologie aus keinem Bereich unseres Alltags- und industriellen Lebens wegzudenken ist: „ denn Mikroorganismen finden sich überall“.

Das GMP-Technikum ist Teil des Ausbildungskonzepts des neuen Master-Verbundstudiengangs Life-Science Engineering. Der Studiengang verbindet Ingenieurwissenschaften und Lebenswissenschaften und beschäftigt sich insbesondere mit der praktischen Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Realisierung technischer Produkte oder Verfahren in den Industriesparten Biotechnologie, Medizintechnik, Pharmazie, Lebensmittel, Kosmetik und Analytik.

Eine Besonderheit ist der klare Industriebezug während des gesamten Studiums. Und hier kommt das GMP-Technikum ins Spiel. Die nach internationalen Standards konzipierte Einrichtung bildet für die Lehre ein vollständiges Life Science Unternehmen ab, das die Studierenden praxisnah in die Bereiche Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Qualitätsmanagement einführt und in dem reale Industrieprojekte bearbeitet werden. „Damit bilden wir passgenau die Mitarbeiter*innen aus, die die Industrie heute braucht“, betonte Laborleiter Prof. Dr. Kilian Hennes, „und wir befördern damit auch gleichzeitig den Technologietransfer in die Wirtschaft und Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus. Als eine von nur wenigen bundesweiten Hochschulen bietet die Fachhochschule Südwestfalen ihren Studierenden auch an, ein entsprechendes GMP-Zertifikat zu erwerben. „Die Unternehmen stehen heute im internationalen Wettbewerb und können nur mit interdisziplinär aufgestellten 

Mitarbeiter*innen punkten, die gut qualifiziert sind und die Regularien beherrschen. Mit unseren Studieninhalten und unserer High-Tech-Ausstattung bieten wir genau die Ausbildung, die die Industrie heute braucht“, ist Hennes überzeugt.

Im Rahmen der Feierstunde stellte Dipl.-Ing Volker Adebahr vom Vorstand des VDI Lenne Bezirksvereins auch die neue, von ihm gegründete, VDI Regionalgruppe Life Science Engineering vor. Für sein Engagement erhielt er die Ehrenmitgliedschaft im Förderverein der Fachhochschule Südwestfalen e.V."

 

Quelle: Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 07.05.19

16.05.19 Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ist Forschungspartner im Projekt DizRuPt

Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 25.04.19

 

"Digitalisierung: Aus Produktdaten Nutzen ziehen - Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ist Forschungspartner im Projekt DizRuPt

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ist Partner im neuen Forschungsprojekt „Datengestützte Retrofit- und Generationenplanung im Maschinen- und Anlagenbau“ (DizRuPt). In der Industrie wird bereits heute eine Vielzahl an Daten in laufenden Prozessen erfasst – doch ein Großteil davon wird für die Datenanalyse und -auswertung nicht genutzt. Wie diese Daten nutzbringend eingesetzt werden können und wie daraus Rückschlüsse auf aktuelle und zukünftige Produktgenerationen geschlossen werden können, ist das Erkenntnisziel des neuen Forschungsvorhabens.

Digitalisierung, Big Data, Smart Factory – drei entscheidende Begriffe des Zeitalters der Industrie 4.0. Immer mehr Produkte, Maschinen und Anlagen werden miteinander vernetzt und gewinnen laufend relevante Daten. „Bislang werden diese Daten zu wenig genutzt. Dabei könnten Unternehmen damit ihre Produkte verbessern oder auch ganz neue Geschäftsmodelle entwickeIn“, ist Prof. Dr. Michael Marré, Leiter des Iserlohner Labors für Massivumformung an der Fachhochschule Südwestfalen überzeugt. Denn auch in der Umformtechnik ist die Digitalisierung ein großes Thema. An vielen Stellen fehlt es jedoch an geeigneten Werkzeugen und Methoden, um die erfassten Daten nutzbringend auszuwerten.

Lehre im Iserlohner Maschinenbaustudium profitiert

Die Erkenntnisse aus dem Bereich der angewandten Forschung zur Digitalisierung in der Industrie fließen direkt in die Lehre ein. Studierende der Iserlohner Maschinenbaustudiengänge werden so auf die Zukunft und die Digitalisierung in den Unternehmen vorbereitet. Denn Daten aus dem Betrieb eines Produktes liefern dem Hersteller wertvolle Informationen. Wo sind die Fehlerquellen? Welche Funktionen werden von Kunden oft, welche seltener genutzt? DizRuPt soll daher die Unternehmen unterstützen, diese Informationen einzusetzen, um die nächste Produktgeneration zu optimieren oder im Markt befindliche Produkte durch ein Update (Retrofit) zu verbessern. Helfen soll dabei ein von den Projektpartnern entwickelter Leitfaden, der den Unternehmen eine Orientierung über den Einsatz geeigneter Methoden der Datenanalyse und -verarbeitung und der Auswahl der IT-Werkzeuge geben soll.

Die Universität Paderborn ist Konsortialführer im Rahmen des Projektes. Weiterer Forschungspartner ist neben der Fachhochschule Südwestfalen die Technische Universität Berlin. Die Unternehmen Axoom und Contact Software verantworten die IT-Infrastruktur und die Industriepartner Diebold Nixdorf, Westaflex und Lasco 

Umformtechnik testen den erarbeiteten Leitfaden in der Praxis. Die Fachhochschule Südwestfalen steht hierbei in engem Kontakt zu der Firma Lasco Umformtechnik und erarbeitet gemeinsam mit dem Unternehmen die Auswahl und den Einsatz geeigneter Sensoren im Bereich der Massivumformung.

Das Projekt DizRuPt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre mit einer Gesamtfördersumme von 2,3 Mio. Euro finanziert. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt dieses Projekt durch die Förderung eines digitalen Messsystems im Rahmen des Forschungsprogramms „FH Basis“."

 

Quelle: Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 25.04.19

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