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08.08.19 Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juni 2019

BMWi-Pressemitteilungen vom 06.08.19:

 

"Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juni 2019

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juni gegenüber dem Vormonat um 2,5 % gestiegen. [2] Hierzu trugen die Aufträge aus dem Nicht-Euroraum bei, die unterstützt durch umfangreiche Großaufträge um 8,6 % zunahmen. Die Bestellungen aus dem Inland gingen demgegenüber um 1,0 % und die aus dem Euroraum um 0,6 % zurück. Bereinigt um Großaufträge gingen 0,4 % weniger Aufträge ein als im Vormonat.

Im gesamten zweiten Quartal ergab sich gegenüber dem Vorquartal ein Rückgang der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 1,0 % nach einem Rückgang um 4,2 % im ersten Quartal. Die Bestellungen aus dem Inland und aus dem Euroraum gingen um 4,1 % bzw. 3,4 % zurück, während aus dem Nicht–Euroraum ein Orderzuwachs von 4,5 % zu verzeichnen war. Bereinigt um Großaufträge ergab sich im zweiten Quartal ein Rückgang um 2,1 %.

Bei den Auftragseingängen im Verarbeitenden Gewerbe hat sich die Abwärtstendenz im zweiten Quartal merklich verlangsamt. Die Geschäftsklimaindikatoren deuten jedoch darauf hin, dass der konjunkturelle Wendepunkt in der Industrie noch aussteht.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. August 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).

 

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2019/06 - Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Berichtsmonat Juni 2019
PDF: 598 KB

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe - lange Reihen
Stand: 06.08.2019
PDF: 216 KB"

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 06.08.19


06.08.19 Nachfrageminus von elf Prozent in der NRW-Industrie im Juni 2019

Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.08.19

 

"Nachfrageminus von elf Prozent in der NRW-Industrie im Juni 2019

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein- westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juni 2019 preisbereinigt um elf Prozent niedriger als im Juni 2018 und erreichten einen Indexwert von 94,4 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sank sowohl die Inlandsnachfrage (−20 Prozent) als auch die Auslandsnachfrage (−3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Juni in den einzelnen Sektoren unterschiedlich: Im Bereich der Vorleistungs- und Gebrauchsgüter konnten sowohl im Inlands- wie auch im Auslandsgeschäft Nachfragerückgänge verzeichnet werden. Während bei den Produzenten von Investitionsgütern die überdurchschnittlich hohe Auslandsnachfrage das Minus bei den Inlandsbestellungen kompensieren konnte, gelang dieser Ausgleich bei den Verbrauchsgütern nicht. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.08.19

15.07.19 Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juli 2019

BMWi-Pressemitteilungen vom 15.07.19:

 

"Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juli 2019

  • Die Industriekonjunktur entwickelt sich weiterhin schleppend; der Gegenwind von der Auslandsnachfrage bleibt spürbar. Die aktuelle Datenlage lässt auch eine ruhigere Gangart im Dienstleistungsbereich erwarten. Damit deutet sich für das zweite Quartal eine schwache konjunkturelle Grundtendenz an.
  • Die Produktion in der Industrie ist im Mai moderat gestiegen, während die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe kräftig gesunken sind. Das Baugewerbe verzeichnete ebenfalls spürbare Einbußen.
  • Stützend wirken die steigenden Einkommen der privaten Haushalte und die fiskalpolitischen Impulse.
  • Am Arbeitsmarkt macht sich die schwächere Konjunktur allmählich bemerkbar: Der Beschäftigungsaufbau setzt sich mit gedrosselter Dynamik fort. Die Arbeitslosigkeit stagnierte im Juni.

Nach einer überraschend starken Entwicklung der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal deuten die aktuellen Konjunkturindikatoren auf eine verhaltene Entwicklung im zweiten Vierteljahr hin.[1] Die Signale aus dem Dienstleistungssektor legen nahe, dass das starke Wachstum zum Jahresauftakt im zweiten Quartal etwas nachlassen dürfte. Zudem hält die industrielle Schwächephase weiter an. Die Industrieproduktion hat sich zuletzt zwar auf niedrigem Niveau etwas erholt, zeigt aber schon seit dem Jahreswechsel 2017/18 eine abwärtsgerichtete Tendenz. Die schwache Auftragslage und das eingetrübte Geschäftsklima signalisieren, dass die deutlich gedämpfte Industriekonjunktur anhalten dürfte. Zuletzt verzeichnete das Baugewerbe ebenfalls kräftige Produktionsrückgänge, allerdings von einem sehr hohen Niveau aus. Auch wenn die Dynamik am Arbeitsmarkt im Zuge der konjunkturellen Abschwächung inzwischen nachlässt, kommen von ihm nach wie vor merkliche binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte. Die Beschäftigung nimmt weiter zu, wenn auch verlangsamt, und Einkommenszuwächse stimulieren den privaten Konsum. Der Staat sorgt für fiskalische Impulse und fördert damit neben dem privaten Konsum auch die staatlichen Konsum- und Investitionsausgaben. Nach der sich abzeichnenden verhaltenen Entwicklung im zweiten Vierteljahr könnten die Auftriebskräfte wieder stärker zum Tragen kommen, wenn sich das außenwirtschaftliche Umfeld wieder beruhigen würde. Derzeit bestehen jedoch erhebliche Abwärtsrisiken, nicht zuletzt durch die Handelskonflikte, den Brexitprozess und geopolitische Spannungen.

Die Weltkonjunktur befindet sich angesichts der genannten Risiken derzeit in einer Schwächephase. Im April waren sowohl bei der globalen Industrieproduktion als auch beim Welthandel rückläufige Entwicklungen zu beobachten. Die industrielle Erzeugung verlief dabei in den entwickelten Volkswirtschaften und in den Schwellenländern schwach. Der Stimmungsindikator IHS Markit PMI für die globale Industrie ging im Juni erneut zurück und lag unter seiner Wachstumsschwelle. Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich, nachdem es zuvor viermal in Folge zurückgegangen war, im zweiten Quartal zwar leicht erholt, blieb aber weiterhin unterkühlt. Vor dem Hintergrund dieser Indikatorenlage und der Ballung globaler Risiken gehen die internationalen Organisationen von einer weniger dynamischen, aber weiterhin aufwärtsgerichteten weltwirtschaftlichen Entwicklung aus.

Die gedämpften Impulse aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld spiegelten sich zuletzt in den deutschen Ausfuhren wider. So nahmen die Exporte von Waren und Dienstleistungen im Mai saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 0,3 % ab. Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich April/Mai gegenüber Februar/März ergab sich ein noch deutlicheres Minus von 1,8 %. Aufgrund konstanter Ausfuhrpreise dürfte es in realer Rechnung in etwa genauso hoch ausfallen. Die Unternehmen gehen laut den ifo Exporterwartungen, die im Juni weiter gesunken sind, für die kommenden Monate von keinem Exportzuwachs mehr aus. Die Importe von Waren und Dienstleistungen sanken im Mai saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 1,4 %. Im Zweimonatsvergleich ergab sich ein Minus von 0,7 %. Die Einfuhrpreise sind jedoch etwas gestiegen, sodass die Importe preisbereinigt deutlicher zurückgegangen sein dürften. Der Leistungsbilanzüberschuss fiel in den ersten fünf Monaten des Jahres 2019 mit 106,4 Mrd. Euro um 0,6 Mrd. Euro höher aus als im Vorjahreszeitraum.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe wurde im Mai leicht ausgeweitet (+0,3 %), nachdem im April eine kräftige Abnahme verzeichnet worden war. Die rückläufige Tendenz in den letzten Monaten spiegelt die Auftragsflaute und die weltwirtschaftliche Schwächephase wider. Innerhalb des Produzierenden Gewerbes waren zuletzt zwei gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: Während der Bausektor im Mai einen deutlichen Rückgang hinnehmen musste, konnte die industrielle Produktion einen moderaten Zuwachs verzeichnen. Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich April/Mai gegenüber Februar/März verbuchte auch die Industrie einen Produktionsrückgang von 1,2 %. Das Baugewerbe verzeichnete einen noch deutlicheren Rückgang von 3,0 %. Innerhalb der Industrie wuchs im Gegensatz zum April der Kfz-Bereich kräftig um 7,4 % und der Maschinenbau meldete ein leichtes Minus von -0,3 %. Die Entwicklung von Auftragseingangs- und Stimmungsindikatoren spricht dafür, dass die Industriekonjunktur in den kommenden Monaten gedämpft bleibt. Nach einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau in den Monaten März und April haben die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Mai mit -2,2 % gegenüber dem Vormonat noch einmal deutlich abgenommen. Damit liegen sie nunmehr etwa 9 % unter ihrem durchschnittlichen Monatswert aus dem Jahre 2018. Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe zeigt bereits seit dem Jahreswechsel 2017/18 einen spürbaren Abwärtstrend und trübte sich im Juni nochmals etwas ein.

Die privaten Konsumausgaben nahmen im ersten Quartal 2019 überraschend kräftig um 1,2 % gegenüber dem Vorquartal zu. Einen vergleichbar großen Zuwachs hatte es zuletzt im dritten Quartal 2011 gegeben. Die Indikatoren am aktuellen Rand deuten darauf hin, dass sich diese starke Entwicklung im zweiten Quartal nicht fortsetzen wird: Die Umsätze im Einzelhandel (ohne Kfz) haben sich im Mai im Vergleich zum Vormonat um 0,6 % verringert. Die Neuzulassungen von Pkw bei privaten Haltergruppen konnten sich im Juni wieder etwas erholen (+1,3 %). Im gesamten zweiten Quartal 2019 gingen die Neuzulassungen allerdings deutlich um 2,1 % zurück.

Der Beschäftigungsaufbau hat sich im Mai mit deutlich gedrosselter Dynamik fortgesetzt. Der saisonbereinigte Zuwachs der Erwerbstätigkeit lag zuletzt bei 21.000 Personen, im ersten Quartal waren es im Monatsdurchschnitt noch 45.000 Personen. In den Ursprungszahlen wurden im Mai 45,3 Mio. Erwerbstätige ausgewiesen. Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im April langsamer als im Durchschnitt der letzten Monate. Die Arbeitslosigkeit stagnierte im Juni saisonbereinigt, in Ursprungszahlen ging sie um 20.000 Personen auf 2,2 Mio. zurück. Sondereffekte durch die präzisere Erfassung von Betroffenen dürfte es nach einer starken Korrektur im Mai in diesem Monat nicht mehr gegeben haben. Jedoch ist die Unterbeschäftigung im Juni zum dritten Mal in Folge gestiegen (+6.000 saisonbereinigt), was darauf hindeutet, dass sich die konjunkturelle Abkühlung allmählich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht. Die Frühindikatoren lassen erwarten, dass dieser Trend in den kommenden Monaten weiter anhält. Die Wirtschaftskraft strukturschwacher Regionen zu stärken, bleibt eine Herausforderung.

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Hinweis:
Eine ausführliche Darstellung und Kommentierung der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung wird in der August-Ausgabe des Monatsberichts „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ veröffentlicht. Diese Ausgabe wird voraussichtlich am Ende der 31. Kalenderwoche 2019 auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu finden sein.

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[1] In diesem Bericht werden Daten verwendet, die bis zum 12. Juli 2019 vorlagen. Soweit nicht anders vermerkt, handelt es sich um Veränderungsraten gegenüber der jeweiligen Vorperiode auf Basis preisbereinigter sowie kalender- und saisonbereinigter Daten.

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Ausgewählte Daten zur wirtschaftlichen Lage

Stand: Juli 2019

PDF: 125 KB"

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 15.07.19

30.07.19 NRW-Inflationsrate im Juli 2019 bei 1,7 Prozent

Pressemitteilung von IT.NRW vom 30.07.19

 

"NRW-Inflationsrate im Juli 2019 bei 1,7 Prozent

Düsseldorf (IT.NRW). Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein- Westfalen ist von Juli 2018 bis Juli 2019 um 1,7 Prozent gestiegen (Basisjahr 2015 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juni 2019) um 0,4 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat (Juni 2019) verteuerten sich insbesondere die Preise für Pauschalreisen ins Ausland (+15,7 rozent) und Tomaten (+6,5 Prozent). Günstiger wurden dagegen Kopf- /Eisbergsalat (−14,9 Prozent) und Weintrauben (−3,0 Prozent) angeboten.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Juli 2018) stiegen die Preise für Kartoffeln (+33,2 Prozent) und Paprika (+21,3 Prozent) überdurchschnittlich an. Günstiger als im Juli 2018 waren insbesondere Butter (−17,0 Prozent), Äpfel (−14,3 Prozent) und Fernsehgeräte (−7,3 Prozent). (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 30.07.19

12.07.19 Parkhaus Altstadt ist wieder geöffnet

Parkhaus Altstadt ist wieder geöffnet

ph altstadt 2019

Das in der Iserlohner Altstadt gelegene Parkhaus mit 260 Parkplätzen wurde seit Ende 2017 grundlegend saniert. Neben der baulichen Ertüchtigung gehörte hierzu auch die energetische Sanierung in Form einer LED-Beleuchtung, die die veraltete Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren ersetzt. Dadurch wird voraussichtlich eine Einsparung von 590 t CO2 in 20 Jahren erreicht. Jährlich werden dadurch ca. 50.000 kWh weniger Strom verbraucht. Dies sind 51% weniger als vor der Sanierung. Auf den ca. 8.000 m² Fläche werden 264 neue LED-Leuchten eingesetzt, die mit Hilfe einer intelligenten Steuerung eine deutliche Stromeinsparung möglich und die Tiefgarage für Nutzer durch die bessere Ausleuchtung komfortabler machen.

Durch die freundliche und helle Gestaltung der Parkebenen und Treppenhäuser wird das Sicherheitsgefühl erheblich verbessert. Die Videoüberwachung aller Ebenen und der Einbau einer Sprinkleranlage sind weitere Optimierungen beim Thema Sicherheit.

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