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17.08.17 Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 02.08.17:

 

"Bundeswirtschaftsministerium fördert Entwicklung von innovativen Werkzeugkernen
Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

 

Iserlohn. Mit knapp 190.000 Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. In den kommenden zwei Jahren möchte das FH-Team um Prof. Dr. Ulrich Lichius gemeinsam mit den Lüdenscheider Unternehmen CANTO Ing. GmbH und Heite & Krause Werkzeugbau GbR ein neues Metallsinterverfahren des Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH (WI.SWF) für Spritzgießwerkzeuge weiterentwickeln. Das WI.SWF ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen.

Im Kern dreht sich bei dem neuen Forschungsvorhaben alles um Kerne: Es sollen innovative Werkzeugkerne mit kombinierten Werkstoffeigenschaften und direkt integrierten Kühlkanälen zur konturfolgenden, homogenen und wirtschaftlichen Temperierung von Spritzgießwerkzeugen entwickelt werden.

Jeder kennt die Springerleformen für die Weihnachtsbäckerei, mit der der Teig in eine bestimmte Form gebracht wird. Ähnliche Hohlformen werden für die Produktion von Kunststoffformteilen benötigt. Allerdings bestehen diese Spritzgießwerkzeuge aus zwei Werkzeughälften, einer Düsenseite und einer Auswerferseite, die gemeinsam den Hohlraum bilden, in den heiße Kunststoffschmelze (200°C und mehr) eingespritzt wird. Die Kunststoffschmelze muss im Werkzeug bis zur Erstarrung heruntergekühlt werden. Dies soll aus wirtschaftlichen Gründen sehr schnell und aus Gründen der Formteilqualität – insbesondere der Oberflächenqualität – sehr gleichmäßig und homogen geschehen. Gekühlt wird mit Wasser, das über entsprechende Bohrungen bzw. Kanäle durch das Werkzeug gepumpt wird. Je näher die Kanäle an die Kontur der Kunststoffteile herangeführt werden können, umso effektiver kann die Kühlung erfolgen. Die sowohl formgebenden als auch mit Kühlkanälen versehenen Werkzeugeinsätze bzw. –kerne sollen im Sinterprozess hergestellt werden.

„Die Sinterformen, die beim Sinterprozess verloren gehen, können wir mit Hilfe unseres 3 D-Druckers herstellen“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Ulrich Lichius, „ in diese Form füllen wir ein Metallpulver mit speziellen Eigenschaften, das wir anschließend in einem Ofen sintern, d.h. erhitzen. Wir erhalten so den Werkzeugkern, der anschließend mit einem weiteren Material infiltriert wird. Damit können wir die verschiedenen positiven Eigenschaften der Materialien kombinieren“.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen einerseits verschiedene Metallpulver und Infiltrationsmaterialien untersucht werden. Zum anderen geht es darum, die Kühlung oder Temperierung des Spritzgießwerkzeuges zu optimieren, um eine möglichst oberflächen- und konturnahe Kühlung zu erzielen. Diese soll dafür sorgen, dass das Spritzgießformteil eine bestmögliche Oberfläche erhält, ohne dass weitere Bearbeitungsschritte an den Werkzeugeinsätzen notwendig wären.

„In unserem Hochschullabor werden wir die Positionierung der Temperierkanäle simulieren und den Nachweis für die perfekte Kühlung erbringen“, berichtet Lichius. In zwei Jahren wollen die Projektpartner einen innovativen Werkzeugkern aus verschiedensten hybriden Werkstoffen entwickeln, der eine oberflächennahe und homogene Temperierung von Spritzgießwerkzeugen ermöglicht. „ Für die Werkzeugbauunternehmen bedeutet dies verkürzte und vereinfachte Werkzeugkonstruktionen und –bau, für Spritzgießunternehmen kürze Kühlzeiten, eine bessere Oberflächenoptik und geringere Produktionskosten bei Spritzgießprodukten“, ist sich Lichius sicher."

 

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Foto: (v.r.n.l.) Roland Winkel vom WI.SWF, Prof. Dr. Ulrich Lichius und FH-Mitarbeiter Dominik Schindler

 Quelle: Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 02.08.17


15.08.17 768 353 Studierende an NRW-Hochschulen im Wintersemester 2016/17

Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.17

 

"768 353 Studierende an NRW-Hochschulen im Wintersemester 2016/17


Düsseldorf (IT.NRW). Im Wintersemester 2016/17 waren an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 768 353 Studierende eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, wurde damit das Rekordergebnis aus dem Wintersemester 2015/16 (745 009 Studierende) um 3,1 Prozent bzw. 23 344 Studierende übertroffen. Die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester lag im Wintersemester 2016/17 bei 106 377 Personen; das waren 0,4 Prozent mehr als im Wintersemester 2015/16.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/191_17.png

Der Frauenanteil bei den eingeschriebenen Studenten lag im Wintersemester 2016/17 bei 47,5 Prozent (365 231 Studentinnen); dieser lag damit fast genau auf Vorjahresniveau (Wintersemester 2015/16: 47,4 Prozent).

Wie bereits in den Vorjahressemestern ist die Fernuniversität Hagen mit 64 819 Studierenden die größte Hochschule in Nordrhein-Westfalen. Auf Platz zwei folgt die Universität Köln (52 357 Studierende) und auf Platz drei die Technische Hochschule Aachen (44 438 Studierende). (IT.NRW)

(191 / 17) Düsseldorf, den 17. Juli 2017

Ergebnisse für einzelne Hochschulen finden Sie im Internet unter:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/191_17.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.17

10.08.17 Neuer Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus

G.I.B.-Newsletter Nr. 349:

 

"Neuer Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus

Ab voraussichtlich August 2017 wird das BMAS-Programm unternehmensWert:Mensch (uWM) um den neuen Programmzweig uWM plus erweitert. Im Rahmen von uWM plus erhalten kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, in ihrem Betrieb einen Lern- und Experimentierraum zu etablieren, um die Herausforderungen der digitalen Transformation in ihrem Betrieb innovativ gestalten zu können.

 

Weitere Informationen finden Sie hier."

 

 Quelle: G.I.B.-Newsletter Nr. 349

12.08.17 Nachfrage in der NRW-Industrie im Juni um vier Prozent höher als vor einem Jahr

Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.08.17

 

"Nachfrage in der NRW-Industrie im Juni um vier Prozent höher als vor einem Jahr


Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juni 2017 preisbereinigt um vier Prozent höher als im Juni 2016 und erreichten einen Indexwert von 102,4 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist die Auslandsnachfrage um acht Prozent angestiegen, während im Inlandsgeschäft das Vorjahresniveau erreicht wurde.

(...)

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Juni in drei von vier Bereichen positiv: Im Bereich der Investitionsgüter wurde durch die Zunahme sowohl der Aufträge aus dem Inland als auch aus dem Ausland ein Gesamtanstieg von 13 Prozent erreicht. Die gestiegenen Auslandsorders im Bereich der Gebrauchs- und Vorleistungsgüter konnten das schwache Inlandsgeschäft ausgleichen. Bei den Herstellern von Verbrauchsgütern lagen die Auftragseingänge aufgrund einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland unter dem Vorjahresniveau (-5 Prozent). (IT.NRW)

(207 / 17) Düsseldorf, den 1. August 2017

Siehe auch Auftragseingangsindex für das Verarbeitende Gewerbe in NRW:

http://www.it.nrw.de/wl/wl_auftrag_verarbindex.html"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.08.17

07.08.17 Bewerbungsphase für den GRÜNDERPREIS NRW 2017 startet

Startercenter NRW:

 

"Bewerbungsphase für den GRÜNDERPREIS NRW 2017 startet
60.000 Euro Preisgeld für erfolgreiche Gründerinnen und Gründer

 

Wer ein Unternehmen gründen will, braucht neben einem guten Konzept und Geld vor allem eines: Eine Menge Mut. Eben dieser Mut wird auch in diesem Jahr mit dem GRÜNDERPREIS NRW 2017 belohnt. Das Wirtschaftsministerium und die NRW.BANK zeichnen herausragende Leistungen von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern aus, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2015 ein Unternehmen gegründet haben.

Der Preis fördert die Kultur der Selbstständigkeit in Nordrhein-Westfalen und richtet sich an kleine und mittlere, eigenständige Unternehmen und Freiberufler aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro mit Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen.

Angesprochen sind dabei ausdrücklich auch Unternehmerinnen und Unternehmer, die aus der Arbeitslosigkeit kommen, in den Beruf zurückkehren oder das Unternehmen als Nachfolge übernehmen. Auch Unternehmen, die sich bereits in der Vergangenheit beworben haben und bisher nicht unter den drei Preisträgern waren, können teilnehmen. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. September 2017.

Die Preisgelder (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro) werden von der NRW.BANK gestiftet.

Die Sieger ermittelt eine Fachjury. Ausschlaggebend für die Bewertung sind der wirtschaftliche Erfolg und die Kreativität der Geschäftsidee. Daneben berücksichtigt die Jury auch die Unternehmensphilosophie, etwa Ansätze zur Familienfreundlichkeit, zum Klimaschutz und zum gesellschaftlichen Engagement.

Weitere Informationen zum GRÜNDERPREIS NRW 2017 finden Sie unter www.gruenderpreis.nrw.de/."

 

 Quelle: Startercenter NRW

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